15. Reisetag 

Freitag, den 27.04. La Chaise Dieu

 Wir sind nach La Chaise Dieu weitergefahren. La Chaise Dieu liegt im Naturpark Livradois Forez an einem Pass auf einer Höhe von 1000 Meter.

Astrids hatte im Vorfeld unserer Frankreichreise ein Stellplatzverzeichnis von Bauern und Weingütern besorgt (Carnet des Initations) Schon am Lac du Der Chantecoq gab es Probleme damit. Hier versuchen wir es zum 2. Mal und bekommen auch ein schönes Fleckchen  am Misthaufen zugewiesen. Allerdings möchten wir uns für die Freundlichkeit erkenntlich zeigen und etwas von seinen angebotenen Waren kaufen. Doch was soll das sein? Alkohol (Wein) trinken wir nicht und Fleisch / Wurst essen wir nicht. Trotzdem, der Bauer ist freundlich, aber das ist nicht mein Ding und so verzichten wir auf unserer weiteren Reise auf die Dienste aus diesem Heft.

Abtei in La Chaise Dieu

Da es sehr nach Regen aussieht, machen wir einen längeren Spaziergang durch den Ort. Die riesige Abteikirche Saint-Robert überragt die Skyline. Wir schauen uns das Ganze von innen an und sind von der Größe überwältigt.

 

Standplatz: La Chaise Dieu
GPS-Daten: N45 20.337 E3 41.715
Versorgung: ja
Entsorgung: ja
Strom: nein
​​​​​​​Abfalleimer: ja

Ein Bauernhof aus dem Heft Carnet de Initation, auf dem Bauernhof besteht Ent- und Versorgungsmöglichkeit.

16. Reisetag

Samstag, den 28.04. La Chaise Dieu

Wir brechen heute früher zu unserer Radtour auf, denn der Himmel ist strahlendblau und wer weis wie lange. Ich hatte gestern eine 64er Runde geplant mit vielen Höhenmetern. So ganz viele wurden es dann nicht. In der Mapsource (Software für GPS-Empfänger) kann man leider die Höhen nicht erkennen und so ist es, von dieser Seite her gesehen, schwer damit zu planen.

Die Runde ist aber auch so sehr gut und wie fast überall in France, autofrei.

Nach dem Essen fahren wir weiter nach La Puy. Astrid hatte in einer Touristeninformation einen Flyer der Stadt entdeckt und war von der Kirche, hoch oben auf dem Felsen begeistert.  Die Fahrt dorthin war ganz gut doch im Ort finden wir keinen Parkplatz. 

Am Campingplatz endlich gibt es eine Stehstelle für uns. Wir stehen nun unmittelbar unterhalb der Kirche, die auf einen hoch aufragenden Felsen steht. Mir fällt sofort die Unruhe hier im Ort auf und das habe ich im Ruhrgebiet zur Genüge und bin froh, wenn ich irgendwo wieder in der Einsamkeit bin. (Eremit?)

Astrid möchte zwar dass ich mit zur Stadtbesichtigung komme, doch ich mag nicht und bleibe im Wagen. Die Ruhe tut mir ganz gut. Ich lese das Buch über die Bergetappen der TdF und bereite mich innerlich auf die Pyrenäen vor. 

Bei Astrids Rückkehr erzählt sie von dem tollen Kirchlein hoch oben auf dem Felsensporn. Auch von der Altstadt mit dem museumsartigen Häusern, ist sie ganz angetan.

Radtour 13: 73 km; 1390 hm