Übersicht unserer Hinreise in die Pyrenäen
Seit Anfang 1996 sind wir in Sachen Freizeit-Radsport unterwegs. Während wir früher immer erst umständlich Ferienwohnungen an den Orten des Radevents buchen mussten, haben wir uns Anfang 2004 ein älteres Wohnmobil angeschafft. Dies ist für uns die ideale Ausgangsbasis, in den schönsten Landstrichen, Radtouren zu unternehmen. Da wir ausgesprochene Bergeliebhaber sind, gibt für uns es nichts schöneres, als dort Rad zufahren.
Ausgiebige Radtouren in den deutschen Mittelgebirgen und den Alpen hatten wir schon gemacht. 2007 hat sich für uns eine neue Situation ergeben, denn am 1. April 2007 trete ich in den vorgezogenen Ruhestand. Für uns heißt das nun, Zeit satt. Doch wohin sollte unsere Reise gehen? Nach langen Überlegungen steht das Reiseziel fest, die Pyrenäen sollten es sein.
Hielt uns bisher Zeitmangel, 14-21 Tage waren uns zu wenig für die lange Anreise, davon ab, steht uns nun, außer meine fehlende französisch Kenntnisse, nichts mehr im Wege.
Zur Reiseplanung:
Da April noch sehr früh in der Radsaison ist und wir bis dahin noch nicht genug für Pyrenäenpässe trainiert sind, wollen wir auf der Hinreise viele Etappen einlegen. Das dient einmal unserem Formaufbau und, bis dahin werden die Passstraßen bestimmt schneefrei sein. Dort wo es uns gut gefällt wird geradelt. Eine genaue Reiseroute haben wir nicht gemacht, eine Zwischenstation sollte aber das Zentralmassiv sein.
Im Vorfeld hatte ich uns eine Alubox gebaut die am Heck unsere 4 Fahrräder aufnehmen sollte. Von wegen unerlaubter Zugriff von Fremden und so. Man hört und liest ja so viel von Raub in Frankreich, ja und bei Nordspanien hatten wir auch so unsere Bedenken (Vorurteile).
Nachdem die Alubox dann fertig gestellt und zum ersten Mal am Wohnmobil montiert ist, sehen wir aber ein, so geht es nicht. Die Box hat eine Tiefe von 80 cm, das heißt sie steht plus Abstand zur Rückwand von 10 cm, 90 cm über das Heck hinaus. So entschließen wir einfach einen Thule Radgepäckträger auf die Hängerkupplung zu montieren, (Der original Radgepäckträger wurde beim Rückwärts einparken in England zerstört, die Hecke war eine bewachsene Mauer).
Eine Abdeckplane darüber und fertig. Sie dient eigentlich nur dazu um die, für uns, kostbaren Räder vor neugierigen Blicken zu schützen. Die Radtouren beschreibe ich in diesen Bericht nur kurz. Wer sie ausführlich lesen möchte, für den gibt es die passenden Links. Bei den Radtourberichten gibt es dazu den GPS Track und unzählige Bilder.


