Pässe und Anstiege
Frankreich

Name:

  Col d'Houcere Nordauffahrt
Region: Pyrenäen

Startort: Lonne-
Ankunft: Col d'Houcere
Streckenlänge:  18 km
Passhöhe:  1450 m
Höhendiff.:  1094 m
Steigung ø:  6,1 %
Steigung max.:   15 % Übersicht  Strecke  GPS Track      Höhenprofil  Fotoalbum

Beschreibung:

Col d'Houcere

Wir planen unsere Tour mit Mapsource und die Software sieht für diese Passauffahrt keine durchgehende Straße vor. Auch auf einigen Papierkarten ist dieser Anstieg nur als "Fahrweg ohne festen Straßenbelag" aufgeführt. Die D 632 befindet ich aber durchgängig in einem super Zustand.

Um es vorweg zu nehmen, die 6,1% durchschnittliche Steigung, wie oben angegeben, täuschen über die Schwere des Anstieges hinweg.

Wir starten zu dieser Tour in Tardets. Die D 618 fahren wir in östlicher Richtung auf das kleine Örtchen Arrette zu. Wir kommen an dem Ort Monterey vorbei und 4,5 km danach biegen wir rechts auf die D 632 ab.

 Hier beginnt der eigentliche Anstieg zum Col d'Houcere. Auf den ersten 6 km steigt die Straße nur unwesentlich an. Es ist ein schönes Warmfahren für die Steigungen, die uns gleich bevor stehen. Stieg die Straße bisher nur mit max 4% an, so geht es nun richtig zur Sache. Vor uns sehen wir einen dicht bewaldeten riesigen Berghang. Wir ahnen irgendwie schon, da geht's hoch. Nach einem km mit 7.2% Steigung, muss man seinen Rhythmus gefunden haben, denn schon auf dem nächsten km liegt die Steigung über 11%. Nach 9 Kilometern beginnen 15 wunderschöne Serpentinen mit durchschnittlich 8,7% Steigung. Der Straßenverkehr tendiert hier gegen Null und der Straßenbelag ist sehr gut. So ist die Auffahrt, immer wieder gibt es weite Blicke ins Tal, Fahrspaß pur. Wir erleben diese Auffahrt wie im Rausch, ja das ist wohl der richtige Ausdruck. Erst nach 8 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 9%, wird es auf dem letzten Kilometer mit 5,8% fast flach. Auf der Passhöhe gibt es zur rechten ein Lokal, das zur Einkehr verlockt. Wer über den Col de Sousteray und Col de Soudet zum Col Pierre Saint Martin weiter will, der sollte hier aber noch nicht rasten, denn zum Col de Sousterey folgt erst einmal eine Abfahrt auf der man über 200 Höhenmeter verliert.